PRESSEMATERIAL zum Download: Hier

 

PRESSESTIMMEN







Ann-Kristin Reyels' zärtliche Geschichte über Verstehen ohne Worte und die Unverständlichkeit des
Gespräches ist die Kinokarte wert. Augsburger Allgemeine

Ein lakonischer Film. Einer, der in seinen besten Momenten keine Worte macht. Und aus dieser
Schweigsamkeit eine ungewöhnlich zärtliche Nähe sowie eine gute Dosis Humor entwickelt.
Tagesspiegel

Die Tragikomödie ist ein kleines Kinojuwel: ein wunderbar spröder und völlig unbekümmerter
86-minütiger Verstoß gegen sämtliche Filmregeln, etwa die, dass der Zuschauer durchgehend
mit Musik bei der Stange gehalten werden muss. Mittelbayerische Zeitung

Es gibt Filme, die fangen so unspektakulär an – und dann entfalten sie eine Größe und Wucht,
dass die Leinwand zu beben scheint und man in den eigenen Gedanken zu ertrinken droht.
Cinema

Mit viel Gefühl für die Schönheiten winterlicher Natur, für die feinsten Nuancen des Empfindens
schildert der stimmungsvolle Film von Ann-Kristin Reyels eine Region, die in Bewegung geraten ist –
unter dem Eis. Märkische Oderzeitung

Ann-Kristin Reyels hat einen der besten Debütfilme dieses Jahres gedreht. unclesally's

Eine ruhig, fast bedächtig erzählte Geschichte über die Sorgen und Nöte moderner Jugendlicher und
die erschreckende Sprachlosigkeit der Erwachsenen. widescreen

Das famose Spielfilmdebüt von Ann-Kristin Reyels beschreibt in elliptischer Erzählung lauter Zustände
und Beziehungen in fragiler Schwebe, wie ein Spaziergang über einen leicht zugefrorenen See. TAZ

Feinstes neues deutsches Kino. Zitty Berlin

Starke filmische Momente und ein brillantes Darstellerensemble. Stuttgarter Zeitung

Sagen Sie es ruhig weiter, welch wunderbaren Film Sie gesehen haben. Sächsische Zeitung

Auf den ersten Blick wirkt JAGDHUNDE (...) so unterkühlt, wie es gerade chic ist im jüngeren deutschen
Kino. Aber je mehr der Film an Fahrt gewinnt, desto mehr spürt man seine anrührende Wärme und seinen
sanft lakonischen Witz. Rudolf Worschech, epd Film

Die eindringliche Familiengeschichte im Schnee der ostdeutschen Provinz zeigt Menschen, die voller
Hoffnung aus der Stadt kommen, aufs Land gehen und dort nicht hinpassen, ohne ein bedrückender
Milieufilm über den Osten zu sein. Kleines, feines Kino. Till Grahl, Auslöser/Filmverband Sachsen

Auf der Berlinale zurecht mit dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet hat JAGDHUNDE (...) auch hierzulande
die große Leinwand vollauf verdient. Weit entfernt vom sentimentalen Sozialdrama werden die Untiefen
familiärer Konflikte und Kommunikationsstrukturen verschiedener Generationen ausgelotet - fast
beiläufig inszeniert, gebrochen von poetisch überhöhten Bildern, bei allem Hang zu Natur- und Tiermetaphern immer nah bei den Figuren und oft erfrischend humorvoll. Kyra Scheurer, Schnitt

Ann-Kristin Reyels beweist mit ihrem Spielfilmdebüt ein gutes Gespür für Stimmungen, ohne dabei viel
Worte machen zu müssen. So fließt ihr Film ruhig dahin und führt mit Constantin von Jascheroff und
Josef Hader zwei interessante Schauspieler zusammen – und zu einem irritierenden Ende.
Martin Schwarz, Der Tagesspiegel

Ein glänzendes Drehbuch erzählt von Menschen, die sich einander entfremdet haben und sich wieder
einander annähern. Auch das ist eine unerwartet erwachsene Komödie – was keineswegs Alltag ist im
deutschen Film. Rüdiger Suchsland, artechock film

Die Jugend schweigt: JAGDHUNDE, das famose Spielfilmdebüt von Ann-Kristin Reyels: Reyels beschreibt
in elliptischer Erzählung lauter Zustände und Beziehungen in fragiler Schwebe, wie ein Spaziergang über
einen leicht zugefrorenen See. (...) Krise und Hoffnung liegen dicht beieinander. Dietmar Kammerer, taz

Die junge Leipzigerin Ann-Kristin Reyels hat mit JAGDHUNDE ein erstaunliches Spielfilmdebüt vorgelegt.
Über die Vergletscherung unserer Gefühlswelt, wie Michael Haneke sagen würde, und was passiert,
wenn das Eis aufbricht und Emotionen erwachen. Eberhard von Elterlein, Berliner Morgenpost

JAGDHUNDE ist, zum Glück, kein Film, der die Tristesse des Ostens als Folie eines sentimentalen
Sozialdramas strapaziert. Zwar deutet Regie-Debütantin Ann-Kristin Reyels die Abgründe der Provinz
mit ein paar tumben, Fäuste schwingenden Männern an. Doch dann führt sie ihre Geschichte zum
Komödischen, balanciert zwischen Dunkelheit und Licht, Katastrophe und Farce, Endzeit und neuem Aufbruch. (...) Das familiäre Desaster ist wie beiläufig inszeniert, aber ungeheuer intensiv: Mit jedem
Blick zeigen Ulrike Krumbiegel als Mutter und Judith Engel als Tante die verborgenen Hoffnungen, die
verhaltene Traurigkeit, den gebremsten Zorn ihrer Figuren. Ralf Schenk, Berliner Zeitung

Weit stach das Regiedebüt von Ann-Kristin Reyels heraus, was unter dem eher sperrigen Titel
JAGDHUNDE vorerst Sprödes vermuten ließ, sich dann aber als pointierte, bestens besetzte
Tragikomödie über familiäre Erosionen erwies. (...) Die gebürtige Leipzigerin Reyels vermag es,
durch scheinbar beiläufiges Draufhalten verblüffenden Witz zu kreieren, sie versteht sich auch auf
Kinobilder und hat mit dem alten Haudegen Josef Hader und dem jungen Constantin von Jascheroff
ein ganz fabelhaft abgestimmtes Duo als Vater und Sohn gefunden. Michael Eckardt, Player Leipzig

Der FILMKUNSTPREIS 2007 geht an den Film Jagdhunde von Ann-Kristin Reyels.
Meisterhaft gelingt der Regisseurin die Balance zwischen einem kalten, klaren, winterlichen Erzählton
und zugleich immer wieder aufblitzenden Momenten tragikkomischer Verrücktheit. In Bildern von
großer poetischer Kraft schildert sie den allmählichen Zerfall einer Familie. Die Regisseurin vereint
hier die unterschiedlichsten schauspielerischen Temperamente zu einem ebenso ungewöhnlichen wie
anrührenden Ensemble. 3. Festival des deutschen Films 2007